Menschen sind süchtig nach Selfies
Früher musste man noch einen Kunstmaler beauftragen, wenn man ein Bild von sich haben wollte. So ändern sich die Zeiten! Heute ist jedes Portrait nur noch einen einzigen klick entfernt.

Schlimme Auswirkungen
Dr. Veal ist Psychiater und behandelt Menschen mit körperdysmorphen Störungen. Eines haben seine Patienten alle gemeinsam: Sie posten zwanghaft Selfies in sämtlichen sozialen Medien.

Psychologen warnen:
Betroffene Patienten haben oft Probleme damit, ihr schädliches Verhalten zu erkennen. Besonders auffällig ist eine Entwicklung in eine narzisstische Persönlichkeitsstörung bei diesen Menschen.

Für manche wird es zum Full-Time-Job
Einer der Patienten war David Bowman. Er verbrachte 10 Stunden pro Tag damit, das perfekte Selfie zu machen. Dabei nahm er über 200 Fotos täglich auf. Er war nie zufrieden mit dem Ergebnis - Am Ende wollte er sich deshalb sogar das Leben nehmen.

Er wollte nicht mehr leben
Seine Mutter fand ihm nach einem missglückten Selbstmordversuch. Danach kam er in eine Therapie und musste immer länger auf sein Handy verzichten. Von 30 Minuten bis zu mehreren Stunden.

Eine neue Sucht
Dieser digitale Narzissmus ist ein Phänomen unserer Zeit. Kein Bild ist gut genug, andere Bilder sind immer besser. Menschen mit geringem Selbstwertgefühl sind besonders anfällig für diese neue Sucht.

